Der Freigeist (Le Libertin)

von Éric-Emmanuel Schmitt

 

Im Jagdpavillon des Barons von Holbach sitzt Diderot nur spärlich bekleidet Madame Therbouche, einer Malerin, Modell. Nach Philosophie ist ihm heute nicht zumute, eher nach einem galanten Abenteuer mit dieser schillernden, geistreichen und charmanten Frau. Doch das Liebesgeplänkel wird jäh durch das Erscheinen seines Sekretärs gestört: Rousseau, der für die Enzyklopädie den Artikel über "Moral" schreiben sollte, hat überraschend abgesagt, und da die Drucklegung drängt, muss Diderot nun selbst diesen Artikel verfassen. Wie jedoch über „Moral“ schreiben, wenn man gerade etwas Unmoralisches vorhat?

 

Éric-Emmanuel Schmitt ist heute einer der weltweit meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren. 1960 geboren, wird der an der Pariser Elitehochschule École Normale Supérieure ausgebildete Lehrbeauftragte und Doktor der Philosophie zunächst als Theaterautor mit seinem Stück Der Besucher bekannt. Das Stück wird zu einem Klassiker im Repertoire von Theatern auf der ganzen Welt. Rasch schließen sich weitere erfolgreiche Stücke an. Gleichermaßen von Publikum und Kritik gefeiert, wird Schmitt für seine Arbeiten mit mehreren „Molière“ und dem „Grand Prix du Théâtre“ der Académie française ausgezeichnet. Seine Bücher liegen heute in dreiundvierzig Sprachen übersetzt vor, seine Stücke werden in über fünfzig Ländern regelmäßig aufgeführt. Auch für das Kino und als Opernübersetzer ist Schmitt erfolgreich. Éric-Emmanuel Schmitt lebt in Brüssel.

 

 

Mit:

Stephanie Schleidt, Hanna Gruber, Johanna Mucha, Angelika Nieder, Michael Konicek und Daniel Pascal

Inszenierung:

Ursula Ruhs

 

Pascal Productions GnbR in Koproduktion mit dem Wissensturm Linz

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